
Kein Referenzwerk - Was mir an dem Buch nicht gefällt, ist seine Oberflächlichkeit, und teilweise die fehlende Strukturierung. Für den Informatik-Studenten wie mich, der auf die Hauptdiplomsprüfung lernt, sind sehr viele Bereiche nicht abgedeckt, und jene, welche behandelt werden, zu oberflächlich, gehen nicht genügend in die Tiefe. Der zwar zu Beginn gefallende Fließtext, entpuppt sich am Ende doch als unübersichtlich, so fehlt meiner Ansicht nach eine Strukturierung durch Kästen ö.ä..Also: als Einstieg in die Materie durchaus geeignet, aber für ein vertiefendes Studium gibt es bessere Werke.
gutes Buch mit Macken - Das Buch ist ein Klassiker. Damit fangen auch schon die kleinen Macken an, in der Ausgabe die ich habe (2. Auflage, 1992). Es hingt der Zeit hinterher. Andere möge den Pascalcode als Macke ansehen. Ich finde diesen nicht unbedingt als Macke, da dieser auch gut in andere Programmiersprachen umgesetzt werden kann. Was mich aber an den Buch begeistert, ist die leichte Verständlichkeit und das zu den meisten Algorithmen ein Codefragment angeboten wird. Der Aufbau des Buches ist Geschmackssache. So werden viele Algorithmen angeschnitten, aber nicht weitervertieft. Genauso werden auch nicht alle mathematischen Eigenschaften der Algorithmen durch gekaut. Insgesamt finde ich das Buch trotzdem gelungen, nur halt nicht perfekt.
Schwer zu bewerten - Es ist nicht einfach diesem Buch eine gerechte Beurteilung in Sternen zu geben.Ich bin geneigt dem Buch 4-5 Sterne zu geben, wenn man es als reine Programmiererreferenz betrachtet. Denn dafür ist es gut - Dank Beispielen, Sources etc. ist das Buch Praxisnahe und leicht verständlich, dahingehend kann ich auch die Kritik es sei zu theoretisch nicht nachvollziehen.Persönlich muß ich sagen, daß Buch war ein gutes NAchschlagwerk im ersten Studienjahr.Darüber hinaus ist es leider nicht brauchbar. Laufzeitanalysen sind eher salopp und ungenau oder fehlen gänzlich, kurzum, theoretische Betrachtungen sind kaum vorhanden.Sieht man das Buch aber als reines Praxisnachschlagewerk (Wie war das noch gleich mit der Tiefensuche ? etc.), dann ist es absolut Top, auch wenn leider einige wichtige Algorithmen fehlen.Aus diesen Gründen habe ich mich für eine mittlere Bewertung entschieden.
Gut für Mathematiker, schlecht für Programmierer - Wer eine umfassende Beschreibung verschiedener Standardalgorithmen benötigt, z.B. weil er Informatik oder Mathematik studiert, wird hier fündig werden. In dem Buch werden die meisten Algotithmen nicht nur kurz vorgestellt, sondern deren Funktionsweise auch in der Tiefe auf theoretischem Niveau beschrieben.Die Beschreibung der Algorithmen ist allerdings nur theoretisch und nicht an die Praxis angelehnt. Wofür der Leser den einen oder anderen Algorithmus am besten einsetzen sollte muss er schon selber wissen! Es mag durchaus Menschen geben die auf seitenweise Ergüsse über einen unwichtigen Algorithmus wie Selection Sort Wert legen, nur mich interessiert das nicht wirklich. Viel brauchbarer wäre eine vernünftige Kategorisierung der einzelnen Verfahren gewesen, z.B. nach Anwendungsfall, Ausführungsgeschwindigkeit etc., inkl. ein Paar sinnvoller Tips und Beispiele. Komplexe Datenstrukturen, wie z.B. Bäume werden so mathematisch abgehandelt, daß sich hieraus praktisch kein konkreter Anwendungsfall herleiten lässt. Bäume werden zwar von ihrer Struktur her beschrieden, aber wofür sie gut sind, welche Vorteile sie bieten und wie man sie in der Praxis konstruiert und wieder zerstört findet man an keiner Stelle des Buches.Wenn Sie als Programmierer ein Nachschlagewerk für bestimmte Algorithmen suchen, dann sollten Sie sich lieber ein anderes Buch kaufen. Außerdem sollten Sie dieses Werk nur in Betracht ziehen, wenn Sie auch über ausreichende theoretische Kenntnisse der Mathematik und Informatik verfügen.
Gute Referenz - Das Buch ist klar gestalltet, sehr hilfreich als eine Referenz. Die Beispiele sind in Pascal, also profitieren Studenten und Delphi-Programmiereer am meinsten davon.